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E-Autos für unter 10.000 Euro: perfekt für die Stadt

Elektroautos für so wenig Geld – ja, gibt’s denn sowas überhaupt? Das haben wir uns auch gefragt und bei unserer Recherche nicht schlecht gestaunt. Obwohl der Markt für gebrauchte E-Fahrzeuge noch nicht besonders groß ist, findet man doch das ein oder andere Schnäppchen. Zugegeben, ein paar Kompromisse muss man schon machen, aber mit etwas Geduld reicht auch ein kleines Budget, um fündig zu werden. Das gilt übrigens auch für so manches nagelneues Modell mit Elektroantrieb. Hier kommen die besten E-Autos unter 10.000 Euro für dich im Überblick.

 

Klein, aber oho! So könnte man die günstigen Elektroflitzer mit nur wenigen Worten beschreiben. Wer auf der Suche nach einem Fahrzeug mit Elektroantrieb ist und dafür nur wenig Geld ausgeben kann oder möchte, wird halt leider kein Auto mit immens großer Reichweite oder abgefahrener Luxusausstattung finden. Davon wird aber auch niemand mit einer realistischen Einschätzung des derzeitigen Marktes ausgehen. Dafür erwartet dich das ein oder andere Modell, das sich perfekt für den Einsatz in der Stadt eignet. Klein, wendig und eine Reichweite, die groß genug ist, um im Stadtgebiet von einem Ziel zum nächsten zu kommen. Geladen wird ohnehin beim Einkaufen, in der Arbeit oder daheim mit der passenden Wallbox.

 

Günstiges E-Auto: neu oder gebraucht?

Für so manchen Skeptiker wird es schon eine Überraschung sein, dass es tatsächlich E-Autos für weniger als 10.000 Euro auf dem Gebrauchtwagenmarkt gibt. Immerhin begleiten uns die Elektrofahrzeuge in Serie noch gar nicht so lang und dementsprechend limitiert ist die Auswahl der gebrauchten Modelle. Besonders häufig vertreten in dieser Preiskategorie ist der Rénault Zoé, aber auch einen Smart EQ fortwo findet man leicht. Klar, beim Kauf eines gebrauchten Elektroautos gibt es natürlich ein paar Dinge zu beachten. Besonders den Zustand der Batterie und der Bremsen solltest du genau unter die Lupe nehmen. In einem Punkt können wir dich auf jeden Fall beruhigen: Viel riskanter als der Kauf eines gebrauchten Verbrenners ist es nicht - vor allem nicht bei einem seriösen Händler und wenn ein entsprechendes Prüfprotokoll vom Verkäufer vorliegt. 

 

Aber gibt es tatsächlich elektrische Neuwagen für dieses kleine Budget? Die Antwort ist einfach: Ja, gibt es! Zwar nicht besonders große und auch keine, deren Reichweite dich von den Socken hauen wird, aber darum geht's ja nicht. Denn wer auf der Suche nach einem so günstigen E-Auto ist, wird es vermutlich hauptsächlich für Stadtfahrten benötigen. Und da interessiert uns die Reichweite ja ohnehin nur bedingt. Wenn das auf dich definitiv nicht zutrifft und du auf jeden Fall ein Fahrzeug brauchst, mit dem du auch weite Strecken zurücklegen kannst, solltest du dich unter den E-Autos mit der größten Reichweite umsehen.

 

Neue E-Autos unter 10.000 Euro

Noch ist die Auswahl klein, aber immerhin: Es gibt sie, die neuen Elektroautos für weniger als 10.000 Euro. Nur wer mehr als zwei Sitze braucht, wird hier leider nicht fündig werden. Ein paar Jahre Geduld, dann könnte der Markt schon wieder ganz anders aussehen. Für alle, die mit nur einem Fahrgast und wenig Gepäck unterwegs sind, haben wir aber ein paar vielversprechende Modelle zur Auswahl.

 

Der Eli Zero, der es hoffentlich bis Ende dieses Jahres auf den europäischen Markt schaffen wird, ist eines dieser besonders günstigen Modelle. Mit zwei Sitzen und einer Reichweite von 80 beziehungsweise 110 Kilometern bringt es der kleine Flitzer aus China auf 45 km/h Maximalgeschwindigkeit. Das bedeutet, dass bereits ein Mopedführerschein ausreicht, um ihn steuern zu dürfen. Erinnert uns ein bisschen an den Renault Twizy, den du für etwas weniger als 8.000 Euro neu bekommst.

 

Direkte Konkurrenz erhalten die beiden Modelle von einem weiteren französischen Unternehmen: Citroen. Mit dem elektrischen Mini-Auto Ami will man die Mobilität der Stadtbewohner von Grund auf verändern und E-Fahrzeuge für alle Menschen leistbar und zugänglich machen. In Frankreich ist daher eine Leasing-Variante geplant, die bereits mit einer monatlichen Rate ab 19,99 Euro startet. Wer den Ami lieber kaufen möchte, ist schon ab 6.000 Euro mit dabei. Leider gelten diese Pläne noch nicht für Österreich. Hier will Citroen auf eine gesteigerte Nachfrage warten, um den Ami auch bei uns auf den Markt zu bringen.

 

Besonders vielversprechend klingt der Renault K-ZE, der in China hergestellt und dort auch schon fleißig verkauft wird. Etwa 8.700 Euro kostet er im Reich der Mitte und bietet dafür immerhin eine Reichweite von rund 270 Kilometern (NEFZ). Um bei uns zugelassen zu werden, muss Renault allerdings die Sicherheitssysteme etwas ausweiten und damit könnte der Preis in Europa leicht die 10.000er-Marke überschreiten.

 

Tipp: Mit dem E-Mobilitätsbonus und anderen Förderungsmöglichkeiten kannst du auch ein Elektroauto für weniger als 10.000 erstehen, das im Normalfall weitaus mehr kosten würde. Dazu gehört zum Beispiel der Renault TWINGO Electric. Es zahlt sich also aus, dich über sämtliche Prämien und Fördertöpfe zu informieren!

 

Batteriemiete reduziert Kaufpreis

Ein beliebter Kniff, um einen höheren Kaufpreis beim Elektroauto zu vermeiden, ist die Batteriemiete. Dabei besitzt du den Akku des E-Fahrzeugs nicht, sondern mietest ihn vom jeweiligen Hersteller. Renault handhabt das zum Beispiel so. Das hat unter anderem den Vorteil, dass bei einem unverschuldet auftretenden Schaden die Batterie einfach durch eine neue ersetzt wird. Wie hoch die Batteriemiete pro Monat ist, hängt von der Anzahl deiner gefahrenen Kilometer ab. Beim Kauf eines gebrauchten E-Fahrzeugs solltest du unbedingt vorher abklären, ob die Batterie im Preis inkludiert ist oder zusätzlich ein Mietvertrag dafür übernommen werden muss.

 

Lademanagement und richtige Fahrweise mit kleiner Batterie

Ja, die Beschleunigung eines E-Autos verleitet einen schon zu einem Start mit quietschenden Reifen. Wer aber das Maximum an Reichweite aus der Batterie herauskitzeln möchte, sollte solche Manöver lieber sein lassen. Mit einer sparsamen Fahrweise und dem Verzicht auf unnötige Verbraucher, kannst du den nächsten Ladestopp erfolgreich um einige Kilometer hinauszögern.

Willst du ein kleines und günstiges E-Auto kaufen, solltest du dir vorab außerdem ein paar Gedanken zum persönlichen Lademanagement machen. Also: Wann lade ich meine Batterie wo und für wie lange auf? Ein eher leistungsschwacher Akku hält nun mal nicht so lange und muss bei regelmäßiger Verwendung des Fahrzeugs öfter geladen werden. Damit du das gut mit deinem Alltag vereinbaren kannst, hilft ein gleichmäßiger Ablauf. Entweder kannst du dein E-Auto ohnehin jeden Abend in deiner Garage mittels Wallbox aufladen oder dein Arbeitgeber stellt Ladesäulen zur Verfügung.

Bist du auf öffentliche Ladestationen angewiesen, solltest du dich vorher mit den unterschiedlichen Abrechnungs- und Steckersystem vertraut machen. So findest du die günstigste, schnellste und unkomplizierteste Lösung für dein E-Auto und dein Leben.

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