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Batterie im Elektroauto: mieten oder doch kaufen?

Das absolut Wichtigste an einem E-Auto ist ... Genau, die Batterie! Immerhin ist sie entscheidend dafür, wie weit du mit einer Vollladung kommst und dass sich dein Fahrzeug überhaupt in Bewegung setzt. Je größer der Akku eines Elektrofahrzeugs umso teurer wird allerdings auch der Anschaffungspreis. Damit sich immer mehr Menschen den Umstieg auf den Elektroantrieb leisten können, bieten manche Hersteller auch ein Mietmodell an. Aber was ist denn nun besser? Soll man die Batterie im E-Auto lieber kaufen oder doch mieten? Wir haben die Vorteile und auch Nachteile beider Modelle für dich im Überblick.

 

Elektromobilität ist für Menschen mit geringerem Einkommen immer noch schwer leistbar. Vor allem für Modelle mit großer Reichweite muss man schon recht tief in die Tasche greifen. Die Autohersteller arbeiten daher mit Hochdruck an unterschiedlichen Lösungen, um E-Autos für eine breitere Zielgruppe zugänglich zu machen. Neben besonders kleinen, günstigen Elektrofahrzeugen gibt es daher bei manchen Marken die Möglichkeit, die Batterie nicht zu kaufen, sondern zu mieten.

 

Batterie im E-Auto: mieten oder kaufen?

Zuallererst müssen wir mal klarstellen, dass es leider nicht für jedes Elektromodell beide Varianten zur Auswahl gibt. Denn nicht alle Hersteller haben sich für ein zusätzliches Mietmodell entschieden. Wer also auf der Suche nach einem E-Auto mit gemieteter Batterie ist, hat leider bereits eine sehr eingeschränkte Auswahl. Bei Renault wirst du bestimmt fündig und auch Nissan und Smart haben bei früheren Modellen noch beide Varianten angeboten. Mittlerweile gibt es jedoch auch hier nur mehr die Kaufoption. Der Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt lohnt sich also!

Auch bei größeren Elektroautos sieht es schlecht aus: Weder Jaguar noch Audi und nicht einmal VW haben für ihre Fahrzeugen die Batteriemiete im Programm. Fällt deine Wahl also auf einen E-Pace, einen e-tron oder den ID.3, hast du dich zugleich fürs Kaufen des Akkus entschieden.

 

Warum sind Batterien von E-Autos so teuer?

Der Akku ist das teuerste Teil in einem Elektroauto und das hat einen ganz einfachen Grund: Die dafür benötigte Menge an Kobalt und Lithium ist einfach ziemlich groß und die beiden Rohstoffe extrem teuer. Nicht nur ihre Gewinnung an sich ist kostspielig, auch die erhöhte Nachfrage treibt den Preis in die Höhe. Obwohl bereits nach sinnvollen Alternativen gesucht wird und die Forschungsergebnisse schon recht vielversprechend sind - eine Zeitlang werden uns die Lithium-Akkus noch begleiten.

 

Kaufen oder mieten - was passt zu mir?

Es kommt unter anderem darauf an, wie viele Kilometer du pro Jahr mit deinem E-Auto fährst. Wer weniger als 7.500 Kilometer jährlich mit seinem Renault Zoe zurücklegt, ist mit der Batteriemiete auf alle Fälle günstiger dran. Erst darüber könnte sich die Investition in den Akku lohnen - allerdings auch nur dann, wenn er wirklich gut gepflegt wird und dadurch eine Lebensdauer von bis zu zehn Jahren erreicht. Die Entscheidung, ob mieten oder kaufen besser ist, hängt also von der gewünschten Reichweite, Marke und der zu erwartenden Laufleistung ab.

 

Batteriemiete: Vor- und Nachteile

Mietet man die Batterie, reduziert sich nicht nur der Kaufpreis des E-Autos um mehrere tausend Euro, bei einem Defekt wird auch der Akku einfach vom Hersteller getauscht. Damit umgehst du also das Risiko, dass nach Ablauf der Garantie eine teure Reparatur anstehen könnte. Klar, du musst eine monatliche Miete an den Hersteller bezahlen, aber deren Höhe richtet sich nach der jährlichen Laufleistung des Autos und kann flexibel an deine Bedürfnisse angepasst werden. Die Miete ist also eine gute Lösung für all jene, die nicht so viel Geld für ein E-Auto ausgeben können, beim Akku auf Nummer Sicher gehen wollen und ohnehin nicht so wahnsinnig viel fahren. Wer viel Wert auf eine breite Modellauswahl unterschiedlicher Marken legt, viel Platz braucht und weite Strecken fahren will, wird unter den Angeboten mit Mietbatterie aber leider nicht fündig werden. Klarer Nachteil also für Menschen mit großem Raumbedürfnis und Langstreckenfahrer.

 

Info: Wenn du dein E-Auto mit Mietbatterie irgendwann verkaufen möchtest, musst du dich um die Übernahme des Mietvertrags durch den neuen Besitzer kümmern. In der Regel ist das vonseiten des Herstellers kein Problem. Du solltest nur beim Verkauf wirklich daran denken.

 

Kauf der Batterie eines E-Autos

Klar, mit Dingen, die einem gehören, kann man in der Regel tun und lassen, was man will. Besitzt du die Batterie deines Elektrofahrzeugs selbst, kannst du damit so viele Kilometer im Jahr zurücklegen wie du willst. Außerdem stehen dir bei der Wahl des passenden Autos viel mehr Modelle zur Verfügung - darunter auch besonders große Fahrzeuge mit hoher Reichweite. Wer Jahr für Jahr viele Kilometer zurücklegen und auch weite Strecken mit seinem E-Auto fahren muss, für den wird also nur der Kauf des Akkus in Frage kommen. Aber Achtung! Kaufst du die Batterie, musst du dich um ihre Wartung selbst kümmern und bei einem Defekt nach Ablauf der Garantiezeit für Ersatz aufkommen. Und das kann ganz schön ins Geld gehen.

 

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