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Der E-Mobilitätsbonus 2019 / 2020

Du bist ein Freund der Elektromobilität? Dann hast du dieses Jahr allen Grund zur Freude: Der E-Mobilitätsbonus geht 2019 und 2020 in seine Verlängerung. Und unterstützt weiterhin den Kauf elektrisch betriebener Fahrzeuge durch Privatpersonen und die Ladeinfrastruktur für den privaten Gebrauch. Alle wichtigen Informationen rund um die staatliche Förderung nachhaltiger Transportmittel haben wir für dich zusammengefasst.

Was ist der E-Mobilitätsbonus?

Der E-Mobilitätsbonus für Privatpersonen wird durch einen Zusammenschluss des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus ( BMNT), des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie ( BMVIT), der Auto- und Zweiradimporteure sowie des Sportfachhandels ermöglicht. Sie unterstützen damit die Nutzung elektrobetriebener Fahrzeuge für den privaten Gebrauch und setzen so eine wichtige Maßnahme zur Erreichung des Klimaziels für das Jahr 2030. Bis 31.12.2020 beziehungsweise bis zur vollen Ausschöpfung des zur Verfügung gestellten Budgets kannst du deinen Antrag einbringen.

Dabei besteht die Förderung aus zwei Teilen: Der erste wird direkt beim Kauf des Fahrzeugs durch den Händler gewährt, wobei dies zusammen mit dem Informationstext "E-Mobilitätsbonusanteil" auf der Rechnung festgehalten werden muss. Dieser Vermerk ist eine wesentliche Voraussetzung dafür, dass die weitere Förderung durch den Bund über die Antragstellung geleistet werden kann.

Und so funktioniert es in der Praxis: Du hast dich für die Anschaffung eines BMW i3 beim Händler deines Vertrauens entschieden. Dieser erlässt dir beim Kauf des PKW den E-Mobilitätsbonus in der Höhe von 1.500 Euro und weist diesen zusammen mit dem Informationstext E-Mobilitätsbonusanteil auf deiner Rechnung aus. Nun kannst du damit sowie allen weiteren dafür notwendigen Unterlagen den Antrag beim Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie stellen und erhältst nach positiver Beurteilung weitere 1.500 Euro rückerstattet.

Was wird mit dem E-Mobilitätsbonus gefördert?

Für den privaten Gebrauch wird der Kauf von Fahrzeugen folgender Kategorien gefördert:

 

Je nach Fahrzeugart beträgt die Förderung pro Fahrzeug:

  • 1.500 Euro für Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeuge
  • 750 Euro für Plug-in-Hybridfahrzeuge sowie Range Extender (Reichweitenverlängerer)
  • 500 Euro für E-Motorräder
  • 350 Euro für E-Mopeds
  • 200 Euro für (E-)Transporträder

Unbedingt zu beachten gilt es, dass die Förderung 30 % der Anschaffungskosten nicht überschreiten darf. Wenn du also ein günstigeres Fahrzeug erwirbst, fällt der Bonus entsprechend geringer aus als die oben genannten Pauschalen. Hier findest du eine vollständige Liste: Förderungsfähige Elektrofahrzeuge

Wird auch Ladeinfrastruktur gefördert?

Beim Kauf eines elektrisch betriebenen Fahrzeugs, wird auch die notwendige Infrastruktur für den Ladevorgang gefördert. Dazu gehört die Anschaffung intelligenter Ladekabel und die Installation von Wallboxen bei Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie Ladesäulen und mobile Ladeboxen.

Tipp: Manche Bundesländer und Gemeinden bieten ebenfalls Förderungen für elektrisch betriebene Fahrzeuge und/oder (E-)Transportfahrräder an. Es lohnt sich, dich bei deiner Heimatgemeinde und den zuständigen Landesförderstellen über eventuelle Möglichkeiten zu informieren.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein?

Damit du den E-Mobilitätsbonus erhältst, müssen einige Punkte bei der Anschaffung des Fahrzeugs und auch bei der Nutzung beachtet werden:

  • Die elektrische Reichweite eines PKW muss 50 km übersteigen.
  • Das Fahrzeug darf ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energiequellen betrieben werden. Darüber musst du auch einen entsprechenden Nachweis erbringen. Dies kann entweder über deinen Stromliefervertrag passieren, wenn du zu Hause über eine eigene Lademöglichkeit verfügst, oder du weist nach, dass du eine öffentlich zugängliche Ladestation nutzt.
  • Der E-Mobilitätsbonus muss beim Kauf durch den Händler gewährt und explizit auf der Rechnung ausgewiesen werden.

Neben diesen Voraussetzungen gibt es auch einige Gründe, die ein Fahrzeug vom E-Mobilitätsbonus ausschließen:

  • Fahrzeuge dürfen einen Brutto-Listenpreis (Basismodel ohne Sonderausstattung) von 50.000 Euro nicht überschreiten.
  • Bei der Anschaffung eines gebrauchten Elektrofahrzeugs hast du keinen Anspruch auf den E-Mobilitätsbonus. Dies gilt allerdings nicht für Vorführwägen und andere Funktionsfahrzeuge, die nur beim Händler gemeldet waren.
  • Plug-in-Hybridfahrzeuge und Fahrzeuge mit Range Extender, die mit Diesel betrieben werden, sind ebenfalls von der Förderung ausgeschlossen.

Wie läuft die Antragstellung ab?

Die Antragstellung erfolgt in zwei Schritten: Zuerst musst du dein Projekt online registrieren. Danach erhältst du einen Link zur individuellen Antragsplattform, den du für den weiteren Schritt benötigst.

Sobald du dein Elektrofahrzeug gekauft hast, kannst du über diesen Link den Förderantrag stellen und alle notwendigen Dokumente und Unterlagen direkt hochladen: Online Registrierung Förderaktion Elektro-PKW

Hier muss wiederum beachtet werden, dass der zweite Schritt innerhalb von 24 Wochen nach der Registrierung zu erfolgen hat. Registriere dein Projekt also erst, wenn du dir sicher bist, dass du dein Fahrzeug in diesem Zeitfenster erhältst und anmelden kannst. Unter diesem Link findest du einen ausführlichen Leitfaden: Leitfaden E-Mobilität für Private

E-Mobilitätsbonus für Betriebe

Auch für Unternehmen, Vereine und Institutionen gibt es die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung beim Kauf eines E-Fahrzeugs. Den E-Mobilitätsbonus für Privatpersonen mit jenem für Betriebe zu kombinieren, ist jedoch nicht möglich. Wenn du ein eigenes Unternehmen hast, dann findest du alle Informationen unter diesem Link: Förderungsaktion Elektro-PKW für Betriebe

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