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Dienstwagen: Das solltest du bei Privatnutzung in puncto Sachbezug beachten

Es ist soweit: Dein Chef bietet dir endlich das heiß ersehnte Firmenauto an! Wenn du dieses nicht nur für dienstliche Fahrten, sondern auch für private Strecken nutzen darfst, gibt es allerdings ein paar Dinge zu beachten. Wir sagen dir, wovon die Kosten der privaten Nutzung eines Dienstwagens abhängen und wie du diese möglichst geringhalten kannst. Und stellen dir außerdem die beliebtesten Modelle unter den Firmenwagen mit geringem Sachbezug vor.

Hast du dir schon einmal Gedanken darüber gemacht, ob sich ein Firmenwagen für dich lohnen würde? Wahrscheinlich schon, denn so ein Fahrzeug, das man nutzen darf, aber um dessen Erhalt man sich nicht ständig selbst kümmern muss, ist doch wirklich sehr verlockend. Damit sich ein Dienstwagen aber wirklich auch finanziell für dich lohnt, sollte der Sachbezug möglichst gering sein.

Info: Sachbezüge sind Sachleistungen, die vom Dienstgeber kostenlos oder verbilligt zur Verfügung gestellt werden. Bekommst du von deinem Arbeitgeber einen solchen Sachbezug, wie eben ein Firmenauto zur geschäftlichen und privaten Nutzung, erhöht sich dadurch die Bemessungsgrundlage deiner Lohnsteuer und Sozialversicherungsabgabe.

CO2-Emission beeinflusst Sachbezug

Ganz entscheidend für die Höhe des Sachbezugs ist neben den Anschaffungskosten des Firmenwagens auch die Höhe des CO2-Ausstoßes. Dabei müssen bestimmte Grenzwerte genau eingehalten werden, um den Sachbezug möglichst gering zu halten. Wie hoch der CO2-Grenzwert sein darf, hängt vom Jahr der Erstzulassung des jeweiligen Fahrzeugs ab:

Wichtig: Ab 1.4.2020 gelten nicht mehr die Grenzwerte gemäß NEFZ-Messverfahren, sondern die neue WLTP-Messung für PKW bzw. WMTC für Motorräder bei Neuzulassung. Diese Grenzwerte reduzieren sich ab 2021 bis zum Jahr 2025 um jeweils 3 Gramm pro Jahr.

Wie hoch ist der Sachbezug?

Bei schadstoffarmen Kraftfahrzeugen beträgt der Sachbezug monatlich 1,5 % des Anschaffungspreises, jedoch maximal 720 Euro pro Monat. Überschreitet ein Neuwagen den Grenzwert, erhöht sich der Sachbezug auf 2 % pro Monat, aber höchsten 960 Euro. 

Für gebrauchte Fahrzeuge wird jener CO2-Grenzwert herangezogen, der zum Zeitpunkt der Erstzulassung galt. Keinerlei Sachbezug fällt für Fahrzeuge ohne jegliche CO2-Emissionen an. Dazu zählen übrigens auch Fahrräder und Lastenräder.

Außerdem entfällt der Sachbezug, wenn der Dienstwagen nachweislich nur ausnahmsweise für private Fahrten genutzt wird. Dafür muss jedoch ein lückenlos geführtes Fahrtenbuch vorgelegt werden.

 

Welche Modelle eignen sich perfekt als Dienstwagen?

Damit sich ein Dienstwagen für den Arbeitnehmer wirklich lohnt und er nicht einen unnötig hohen Sachbezug bezahlt, muss penibel auf den CO2-Ausstoß des jeweiligen Modells geachtet werden. Die Hersteller halten sich bei der Konzipierung ihrer Motoren natürlich ebenfalls an diese Grenzwerte, um ihre Autos auch für Unternehmen attraktiv zu gestalten.

So sind zum Beispiel der Audi A6 oder Audi e-tron, die Volkswagen-Modelle Polo, Golf und T-Cross sowie von Skoda der Kamiq, Octavia oder Karoq als Dienstwagen geeignet. Auch bei BMW gibt es in sämtlichen Reihen, von der 1er bis hinauf zum X5 Motorisierungen, welche die strengen CO2-Grenzwerte für Firmenautos einhalten. 

 

Elektrofahrzeug als Firmenauto - lohnt sich das?

Elektrofahrzeuge sind nach wie vor recht teuer. Die hohen Anschaffungskosten beziehungsweise Leasingraten werden jedoch durch die Befreiung von der NoVa-Steuer und der motorbezogenen Versicherungssteuer sowie der geringeren Erhaltungskosten ausgeglichen. Auch Arbeitnehmer, die das E-Firmenauto privat nutzen, dürfen sich freuen: Bei Elektrofahrzeugen entfällt der Sachbezug nämlich komplett.

Ob ein E-Fahrzeug für ein Unternehmen jedoch wirklich attraktiv ist, hängt mitunter von der Art der Tätigkeit ab. Vor allem Handwerksbetriebe stellen an ihre Fahrzeugflotte bestimmte Ansprüche, die von den meisten derzeit erhältlichen Elektromobilen nicht erfüllt werden. Zumindest ein E-Fahrzeug in der Flotte, das vorwiegend im Stadtgebiet unterwegs ist und sozusagen als Aushängeschild des Unternehmens dient, kann sich aber durchaus bezahlt machen.

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