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Ladestationen für zu Hause – alles rund um Wallboxen fürs E-Auto

Das E-Auto steht bereits in der Garage oder du bist nur einen klitzekleinen Schritt davon entfernt, dir eines anzuschaffen? Jetzt gibt es da bloß nur mehr eine Frage, die allerdings wirklich wichtig ist: Wie und wo soll das Elektrofahrzeug zu Hause aufgeladen werden? Klar, eine Ladestation – auch bekannt als Wallbox – muss her. Denn Steckdosen und Verlängerungskabel sind zwar theoretisch möglich, sollten aber lediglich eine Notlösung sein. Doch wie funktioniert das eigentlich mit den Ladestationen für zu Hause? Wir haben alle Antworten für dich!

Klar, es gibt bereits jede Menge öffentlicher Lademöglichkeiten. Beim Einkaufen, bei der Bank oder am Arbeitsplatz - die Gelegenheiten, das E-Auto zwischendurch aufzuladen sind mittlerweile vielfältig. Obwohl das Netz öffentlicher Ladestationen in ganz Österreich immer dichter wird, bevorzugen trotzdem die meisten Besitzer von Elektrofahrzeugen eine eigene Lademöglichkeit zu Hause. Das hat gleich mehrere Gründe:

Du weißt, was du tankst.
Damit dein E-Auto wirklich klimafreundlich unterwegs ist, solltest du unbedingt darauf achten, woher der Strom aus deiner Wallbox kommt. Neben speziellen Ökostrom-Anbietern haben auch reguläre Stromlieferanten bereits Öko-Tarife. Ein genauer Blick in den Vertrag lohnt sich.

Du bist unabhängig.
Leerer Akku? Mit einer Wallbox in der Garage gehört dieses Problem garantiert der Vergangenheit an. Lade einfach, wann auch immer du Zeit hast! So flexibel wie mit einer Wallbox zu Hause bist du nicht einmal mit einem regulären Verbrennungsmotor.

Du tankst besonders günstig.
Der Tarif-Dschungel der öffentlichen Ladestationen ist zum Teil ganz schön undurchsichtig. Und dann ist das Leben eben nicht immer so planbar und auf einmal muss man teuer laden, weil es gerade nicht anders geht. Bei deiner eigenen Wallbox hast du den Preis selbst in der Hand. Ein Preisvergleich unterschiedlicher Stromanbieter, vielleicht noch ein attraktiver Neukundenrabatt bei einem Wechsel und schon lohnt sich die Investition in eine Ladestation doppelt! Bei einer intelligenten Wallbox lassen sich die Ladezeiten außerdem so programmieren, dass ausschließlich während der günstigeren Tarifzeiten geladen wird. Die sind in der Regel nachts oder auch am Wochenende - ideale Zeitpunkte, um dein E-Auto besonders billig aufzuladen!

Du hast jeden Morgen einen vollen Akku.
Abends das Auto in die Garage gestellt, angesteckt und schon kann's morgens wieder frisch und voll geladen losgehen. Ja, so stellt man sich das mit dem E-Auto vor - und so funktioniert es mit einer eigenen Ladestation auch tatsächlich. 

 

Mehr Kilowatt, mehr Power?

Da gab es doch diese Sitcom in den 80ern, in der die Hauptfigur - ein ambitionierter wie auch tollpatschiger Heimwerker - regelmäßig nach "Mehr Power!" verlangte. Das ging ganz schön oft ziemlich in die Hose, weil mehr Power nicht zwangsläufig besser sein muss. In Sachen E-Autos und Wallboxen ist das so ähnlich. Denn mehr Kilowatt bedeuten nicht unbedingt eine schnellere Ladung. Die hängt nämlich vor allem von der Ladeleistung des Akkus ab und wenn die nicht mehr als 3,7 kW hergibt, nutzt die beste Wallbox mit 22 kW nichts. Die Batterie wird einfach nicht schneller voll. Experten raten daher zur Installation einer Wallbox mit 11 kW, da diese ein- bis dreiphasig laden kann und so auch größere Batterien über Nacht vollgeladen werden können.

Wer wirklich mehr Power haben will, muss schon beim Kauf des E-Autos auf eine entsprechende Ladeleistung achten. Und bei der Planung und Installation natürlich einen wirklichen Fachmann ranlassen - wir wollen uns schließlich nicht die Finger verbrennen bei so viel Strom.  

 

Auf den Stecker kommt es an

Mit den unterschiedlichen Steckern von E-Autos haben wir uns ja schon einmal befasst. In Europa sind die Typ-2-Stecker am weitesten verbreitet, asiatische und amerikanische Autos bevorzugen den Chademo- beziehungsweise den Typ-1-Stecker. Achte bei der Wahl deiner Wallbox also am besten darauf, dass das Kabel nicht direkt mit der Station verbaut ist, sondern abgesteckt werden kann. Sollte aus irgendeinem Grund einmal an E-Auto mit einem anderen Steckersystem angeschlossen werden müssen, kannst du in dem Fall nämlich ein passendes Adapter-Kabel benutzen.

 

So viel kostet eine Wallbox für zu Hause

Die Preisspannen bei Wallboxen sind zum Teil immens. Von 500 bis 2000 Euro ist alles dabei und wie immer gilt: teuer ist nicht automatisch besser. Wichtig ist nämlich vor allem, dass die Wallbox zu deinem Auto und zur Infrastruktur deines Hauses passt. Viele smarte Funktionen treiben den Preis hinauf und erhöhen die Wahrscheinlichkeit von Bedienungsfehlern. Außerdem sind sie nicht immer unbedingt notwendig. Wer aber auf viel Technik steht, Ladevorgänge über das Smartphone steuern und alle möglichen Statistiken darüber haben möchte oder den Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage einspeisen will, sollte in eine intelligente Wallbox investieren. Andernfalls reicht auch eine einfache, ungesteuerte.

Info: Im Zuge des E-Mobilitätsbonus kann auch die Anschaffung einer Wallbox oder Ladesäule gefördert werden. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich darüber vor dem Kauf genau zu informieren! Erkundige dich auch unbedingt bei deiner Gemeinde oder deinem Bundesland, ob es dort weitere Fördermöglichkeiten gibt.

Komplettlösungen für Ladestationen: von der Beratung bis zur Wartung

Bei der Installation einer Wallbox gibt es eine ganze Menge zu beachten. Erfüllen die Elektroinstallationen im Haus alle technischen Voraussetzungen? Wo soll die Station positioniert werden, damit das Kabel auch wirklich bis zum Auto reicht? Könnte man gleich eine eigene Photovoltaik-Anlage installieren, um selbst Strom für das eigene Fahrzeug zu gewinnen?

Es empfiehlt sich, für all diese Fragen einen Experten ins Haus zu holen, der sich die Gegebenheiten vor Ort ansieht und beurteilt. Das Salzburger Unternehmen Moon Power ist als Anbieter von Komplettlösungen dein kompetenter Partner, wenn es um das Laden daheim geht. Die Experten hier übernehmen von der Beratung über die Planung bis zur Installation und regelmäßigen Wartung alle Aufgaben für dich. Sie können dir von Anfang an sagen, was in Sachen E-Ladestation für dich und dein Zuhause am sinnvollsten ist. 

Hinweis: In der Moon City in Salzburg kannst du dich nicht nur über das Thema Elektromobilität an sich informieren, hier erfährst du auch alles rund um Lademöglichkeiten, eigene Stromspeicher und vieles mehr. Wenn du den Umstieg auf Elektromobilität für deine Familie planst, lohnt sich auch ein Ausflug mit den Kids dorthin. So lernen sie spielerisch wichtige Fakten rund um die neue Form der Mobilität.

 

Ladestation im Mehrfamilienhaus

Eine Ladestation in einem Mehrfamilienhaus zu installieren, ist leider gar nicht so einfach. Wie bei vielen anderen baulichen Änderungen, muss auch eine Wallbox in deiner Garage oder auf deinem Parkplatz von allen Wohnungseigentümern abgesegnet werden. Eine Stimme dagegen und das Vorhaben ist vorerst leider geplatzt. Wenn du die anderen Eigentümer auf jeden Fall überzeugen willst, kannst du dir eine kleine Strategie zurechtlegen: 

  • Besprich dein Vorhaben zuerst mit der Hausverwaltung. Sie kann dir sagen, ob die baulichen Gegebenheiten für eine Wallbox vorhanden sind. Bei offenen Fragen bezüglich Ladeleistung und Elektroinstallationen kontaktiere am besten deinen Stromanbieter.
  • Kündige das Thema bereits im Vorfeld für die nächste Eigentümerversammlung an. Dann haben die anderen die Möglichkeit, sich vorher darüber Gedanken zu machen.
  • Lege dir alle Argumente, die es für den Umstieg auf Elektroantrieb gibt, zurecht. So kannst du Kritikern die Stirn bieten und sie überzeugen.
  • Vielleicht überlegen ja auch andere Eigentümer schon lange, sich ein E-Auto zuzulegen. Immer mehr Besitzer einer Wallbox vermieten ihre Lademöglichkeit - eventuell weckt das bei den anderen das notwendige Interesse und sie unterstützen dich in deinem Vorhaben. 

Damit alles seine Richtigkeit hat, muss der verbrauchte Strom natürlich separat abgerechnet werden. Sonst zahlt ja die gesamte Hausgemeinschaft für die Ladevorgänge deines E-Fahrzeugs. Um einen eigenen Stromzähler kümmert sich aber in der Regel das Unternehmen, das deine Wallbox installiert. Hier lohnt es sich auf jeden Fall, auf einen Experten zu setzen, der Komplettlösungen anbietet. Dann brauchst du dich nämlich wirklich um nichts zu kümmern und kannst einfach den Spaß an deinem neuen E-Auto genießen.

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